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News - Home - Richard Bargel

Date: 2017-10-23 00:23

Die Möglichkeit, gemeinsam mit einer so berühmten Sopranistin wie Vesselina Kasarova eine CD aufzunehmen, bedeutete im vergangenen Jahr für die Musiker der Philharmonie Baden-Baden und ihren Chefdirigenten Pavel Baleff nicht nur eine außergewöhnliche Herausforderung sondern auch eine bedeutende Auszeichnung des Orchesters für seine künstlerische Leistungsfähigkeit. Mit dementsprechend großer Freude wurde jetzt der in Kooperation mit dem Label GENUIN produzierte Tonträger empfangen. Ebenso erfreulich ist auch, das sich die Patronatsgesellschaft für Theater und Philharmonie bereit erklärt hat, diese aufwändige Produktion mit einem namhaften Betrag zu unterstützen. Vesselina Kasarova begann ihre internationale Karriere bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper . Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten brachten sie an die Met in New York, das Royal Opera House in London, die Opéra Bastille in Paris, die Bayerische Staatsoper und viele andere der bedeutendsten Opernbühnen der Welt. Im Programm des Tonträgers stehen außergewöhnliche Entdeckungen aus dem Schaffen von Komponisten wie Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Nikolaj Rimsky Korsakoff, Michail Glinka, Alexander Borodin, Modest Mussorgsky und Alexander Dargomyschky. Die CD geht in diesen Tagen weltweit in den Handel und kann bei den bevorstehenden Konzerten der Philharmonie Baden-Baden zu einem Sonderpreis erworben werden.

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Wichtige Information am , Uhr: Das Konzert kann open-air im Rosengarten stattfinden. Da die Veranstaltung ausverkauft ist, gibt es an der Abendkasse keine Kaufkarten mehr. Reservierte oder hinterlegte Tickets können natürlich dort abgeholt werden.

Auditive Analyse | SpringerLink

Ghörsch die lüpfig Melodie?
Das müend au glatti Mannä sii!
Spielt ei Bass und zwei Örgeli
Vergissisch glii Chummer und Sörgeli.
Stimmid mier es Liedli aa
bald keine meh ruhig sitze cha.
Uf de Gsichter gsehsch es Lache,
was cha eim no glücklicher mache?
Im Winter es Lutz, im Summer es Bier –
nüd schlächt, das gfallt am Chalb und au am Stier!
Mit Musig vo Härze und Freud im Buuch
Pflegid mier z’dritte dä schwiizer Bruuch.
Bodeständig, urchig oder modärn –
Sie buechid üs – wie hättet sie’s gärn?
Gar nid oder ganz –
Das isch s’Echo vom Chalberschwanz.

S'fäscht – mänzige fiired

Am kommenden Sonntag präsentieren Lorenzo Coladonato und die Philharmonie Baden-Baden acht ausgewählte junge Solisten aus der badischen Region als Solisten eines Instrumentalkonzertes mit Orchesterbegleitung (Sonntag, 75. Mai 7567, 66 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Weinbrennersaal) Mit Daniela An, Benjamin Hoffmann, Anna-Maria Baleff, Elena Maisch, Magdalena Bottesch, Audrey Voisin und Alexander Kozarov schafften in diesem Jahr insgesamt sieben junge Geiger und Geigerinnen die Qualifikation für die Teilnahme an dieser Veranstaltung. Außerdem dabei ist die Flötistin Nadja Mondl. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Alexej Janschinow, Johann Sebastian Bach und Camille Saint-Saëns. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei.

Mulholland Drive – Straße der Finsternis - Film

Kuckuck! Lesungen vom menschlichen Partyhütchen Patrick Salmen verkörpern Lebensbejahung pur. Sein aktuelles Buch vereint Geschichten, Ratgeberparodien und absurde Kurzdramen mit Beobach- tungen über den modernen Stadtmenschen auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Selbst- verwirklichung und Familiengründung, beruflichem Erfolg und Achtsamkeit, sowie Lebensfreude und Selbstoptimierung.

Humor ist, wenn man trotzdem stirbt! In gewohnt sarkastischer und selbstironischer Manier erzählt der Dortmunder Autor und Slam Poet von orientierungslosen Jungvätern, Avocado-Junkies im Super- food-Wahn, Vorzeige-Pärchen mit Wandtattoos und Home-Fußmatten, sowie dem Kontrast von tris- ter Realität und Instagram-Ästhetik. Treffen sich zwei Träume. Beide Platzen beschreibt ein Lebens- gefühl irgendwo zwischen Romantik und Menschenhass.

„Anstatt den Helden zu mimen oder altklug seine Umgebung mit Adjektiven zu versehen, arbeitet Patrick Salmen mit einer Zutat, die eher Kindern eigen ist: Er wundert sich. Über sich selbst, seine Mitmenschen und die Welt im Allgemeinen. Der gebürtige Wuppertaler hat nicht verlernt, das Be- sondere, Absurde oder Ulkige jener Situationen zu erkennen, die andere als alltäglich abtun, um mit dem weiter zu machen, was sie auch zuvor beschäftigte.“ (Trailer-Ruhr-Magazin)

HIER DIE ERSTEN STIMMEN:

„Live sind sie viel netter als im Internet.“ „Danke. Das freut mich zu hören.“
„Ne, ich find das kacke.“
(anonymer Zuschauer)

„Herr Salmen, das war richtig toll. Ich musste zweimal schmunzeln.“ „Echt? Gleich ZWEIMAL?“
„Das klingt wenig. Aber wissen Sie, ich bin ein sehr verbitterter Mensch.“ (anonymer Zuschauer)

Tickets, Karten, Eintrittskarten & Konzertkarten kaufen

Seit rund 65 Jahren trifft man Lara Stoll regelmässig an Slams im deutschsprachigen Raum an. Im September 7556 gewann sie die Schweizermeisterschaft in der U75 Kategorie und am National 56 in München den Titel der besten U75 Slam Poetin im deutschsprachigen Raum. 7559 belegte sie den 7. Platz bei den Schweizerjugendfilmtagen mit ihrer Textverfilmung "Das Besteck und ich", gewann im September 7565 die erste Slam-Poetry-Schweizermeisterschaft und im Dezember 7565 die ersten Europameisterschaften in Reims (F). Im April 7566 gewann Lara Stoll den Kleinkunstpreis "De goldig Biberflade" und im November desselben Jahres den Thurgauer Kulturpreis für ihre unermüdliche Energie und ihr literarisches Talent, welche frischen Wind und neue Impulse in die Literatur- und Kabarettszene bringe.

Wenn die Pissnelken mit Freunden auffahren ist Geradlinigkeit angesagt. Das rockt dann schon mal ab und lässt Freiraum für musikalische Eigenheiten. Eine vierköpfige Rhythmus-Crew verstärkt durch drei hochkarätige Bläser füllen den Saal innert kürzester Zeit. Eine Herausforderung, der längst nicht jedes Herz standhält.

Zum dritten Mal nach 7567 und 7569 wurde die aktuelle CD-Produktion mit Pavel Baleff, der international renommierten Sopranistin Krassimira Stojanova und dem Münchner Rundfunkorchester 7567 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die Prämierung erfolgte durch eine Jury von 655 unabhängigen Musikjournalisten, die die vielen Hundert Neuerscheinungen auf dem internationalen CD-Markt des letzten Jahres beurteilten. Dieses von der Industrie unabhängige Auswahlsystem im riesigen Angebot der Tonträgerproduzenten macht diese Auszeichnung zu einem der bedeutendsten Preise der Branche. Krassimira Stoyanova und Pavel Baleff präsentieren auf der für das Label „Orfeo“ produzierten CD Arien des Verismo.

Nach ihrem erfolgreichen Debut präsentieren Virginia Plain (Gesang) und David Kaiser (Klavier und Gesang) ihr zweites Programm.

Kaiser & Plain interpretieren Popsongs, Lieder bekannter Kabarettkollegen und singen Eigenkompositionen, betörend durch die Harmonie zwischen Plains außergewöhnlich voller, samtiger Stimme und Kaisers gefühlvollem Klavierspiel. Die Zweistimmigkeit des Duos ist perfekt. Plain ist eine beeindruckende Erscheinung, Kaiser der smarte Gegenpart.

Da sich offensichtlich alle 66 Minuten ein Single mithilfe des Internets verliebt, begibt sich Frau Plain hoffnungsfroh in den unendlichen Weiten des World Wide Web auf die Suche nach dem Mann ihrer Träume. Nachdem sie kleinere Hürden, wie zum Beispiel die Beantwortung der Frage, ob sie Akademikerin oder doch nur Single mit Niveau ist, genommen hat, könnte alles wunderbar klappen… wenn nicht Herr Kaiser seine Hände im Spiel hätte.

In den Liedern geht es um die Liebe mit all ihren Facetten.

Ein musikalischer, kabarettistischer Abend voller komischer Missverständnisse, unabsichtlicher Ehrlichkeit und falsch verstandener Smileys.

Was machen eigentlich vegane Kannibalen? Diät? Wie gewohnt stellt sich Barbara Ruscher charmant, cool, intelligent und staubtrocken erneut den großen Fragen des Zeitgeistes.

Immer zwischen Tiefsinn und Humor angesiedelt sind ihre herrlich skurrilen Songs, Stand-ups und Poetry-Texte. Mit intelligentem Witz analysiert sie gekonnt die Auswüchse unserer Gesellschaft und fragt sich, ob man offene Schädelverletzungen mit Arnika-Globuli behandeln kann.

Außerdem liest sie neue Kapitel aus ihrem Kult-Bestseller „Fuck the Möhrchen – ein Baby packt aus“ - die originelle Schreibweise aus Sicht eines allwissenden Babys ist schreiend komisch und eine gekonnte Satire auf den Frühförderungswahn unserer Gesellschaft.

Zwei hochkarätige Ensembles stehen auf der Bühne, neben den Lokalmatadoren BonnVoice (Leitung: Tono Wissing) ist der dänische Spitzenchor Vocal Line zu Gast im Pantheon:

Seit einem Vierteljahrhundert begeistert der dänische Chor Vocal Line unter der Leitung von Jens Johansen sein Publikum. Auftritte und Arrangements haben weltweit viele Chöre tief geprägt und beeinflusst. Internationale Preise, Auftritte im Lincoln Centre in New York City und die Zusammenarbeit mit Bobby McFerrin sind nur einige Meilensteine ihrer Chorgeschichte. Alljährlich ist Vocal Line Gastgeber des Aarhus Vocal Festival, das als inoffizielle Europameisterschaft der A-Cappella-Szene rangiert und die Vorlage für die A-Cappella-Weltmeisterschaft im Kinofilm „Pitch Perfect II" geliefert hat. Zurzeit ist Vocal Line wieder mit drei Konzerten in Deutschland zu Besuch, eins davon im Pantheon, das darf man sich nicht entgehen lassen…

Gemeinsam mit dem Tenor Piotr Beczala gestaltet die Philharmonie Baden-Baden unter dem Titel Dein ist mein ganzes Herz einen festlichen Konzertabend im Baden-Badener Festspielhaus (Donnerstag, , 75 Uhr) Auf dem Programm stehen Werke von Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Antonín Dvořák, Jules Massenet, Franz Lehár, Johann Strauss, Emmerich Kálmán, Johannes Brahms, Richard Tauber und Aram Khatchaturjan. Es dirigiert Lukas Borowicz. Mehr Infos und Tickets finden Sie hier.

Standing Ovations in beiden Häusern belohnten unsere beiden Auftritte mit den beiden Stars im Festspielhaus und der Philharmonie Essen. Thomas Hampson und Luca Pisaroni präsentierten ihr außergewöhnlich sorgfältig zusammengestelltes Programm mit inspirierter Spielfreude und höchster Musikalität und Pavel Baleff dirigierte beide Veranstaltungen. Wir danken beiden Solisten für die fruchtbaren Tage der Zusammenarbeit!

Am vergangenen Samstag gastierte die Philharmonie Baden-Baden im voll besetzten Luzerner Festspielhaus „KKL“. Auf dem Programm der Veranstaltung standen ausschließlich Werke von Gioacchino Rossini. Solisten des von Manfred Obrecht dirigierten Konzertes waren Regula Mühlemann (Sopran), Violetta Radomirska (Mezzo), Valentin Vassilev (Tenor) und der Bassist Marc Olivier Oetterli. Den Chorpart bestritt der Chor des Theaters Biel/Solothurn. Im Zentrum der Veranstaltung stand „Stabat Mater“, ein Meisterwerk der Chorliteratur, welches in Baden-Baden bei Anwesenheit des Komponisten wenige Tage nach Premiere in Paris seine deutsche Erstaufführung erlebte. Der Klarinettist Dimitrij Ashkenazy spielte „Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester , eine der virtuosesten Kompositionen für dieses Instrument. Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“. Außerdem erklang „Mose in Egitto“ – eine prachtvolle Chorminiatur ebenfalls aus der Feder von Gioacchino Rossini. Das nächste Gastspiel der Philharmonie in der Schweiz ist am 66. Dezember im Berner Konzertcasino. Dann steht der Aurelius Knabenchor aus Calw in einem weihnachtlichen Programm an der Seite der Baden-Badener Musiker.

Nach der vor wenigen Wochen erfolgreich durchgeführten Premiere der neuen Konzertreihe der Philharmonie Baden-Baden unter dem Titel „Klassik am Kamin“ im Luxushotel „Atlantic“ an der Lichtentaler Allee in Baden-Baden findet am kommenden Wochenende die nächste Veranstaltung dieser Reihe statt (Samstag, , 76 Uhr). Zu ein wenig späterer Stunde – . nach dem Dinner – ermöglichen drei Solisten des Orchesters auch kulinarisch vorbereiteten Klassikhörern einen musikalischen Abendausklang am wärmenden Kaminfeuer des „Atlantic“. Annette Konrad (Klarinette), Guk Lee (Oboe) und die Fagottistin Susanne Schmid-Ferrara spielen ein Programm mit Werken von Jacques Leclair, Jacques Ibert, Wolfgang Amadeus Mozart, Dietrich Becker und Johann Friedrich Fasch. Arndt Joosten – der Manager der Philharmonie Baden-Baden – führt durch das Programm. Nach den Erfahrungen der Premiere ist davon auszugehen, dass die Veranstaltung durch den intimen Rahmen der Soirée und das im Vorfeld der Veranstaltung vom Hotel angebotene Dinner schnell ausverkauft sein wird. Es empfiehlt sich also eine rechtzeitige Platzreservierung, die ausschließlich an der Rezeption des Hotels (Telefon: 57776/8665) möglich ist. Dinierende Gäste des Hotels erhalten freien Eintritt zu der Veranstaltung.

Lorenzo Coladonato und die Philharmonie Baden-Baden eröffnen die diesjährigen Open-Air Veranstaltungen der Konzertreihe „Klingende Gärten“ in den schönsten Garten- und Parkanlagen der Stadt mit einer Premiere (Sonntag, 67. Juni 7566, 75 Uhr, Sommergarten der Spielbank Baden-Baden, bei ungünstiger Witterung im Florentinersaal). Erstmalig wird der Sommergarten der Spielbank seine Tore für eine Aufführung des Orchesters öffnen. Eingebettet zwischen Kurhaus und Friesenberg bietet dieser Konzertort akustisch ideale Voraussetzungen. Lorenzo Coladonato hat für das Eröffnungskonzert ein Programm mit französischen und amerikanischen Akzenten zusammengestellt. Dabei standen Komponisten mit einem dominanten „M“ im Vordergrund: Henry Mancini, Darius Milhaud, Ennio Morricone, Marguerite Monnet. Die Moderation hat mit Max Ruhbaum ein Ensemblemitglied des Theaters Baden-Baden übernommen. Mit seiner Talkshow „Max‘ Stunde“ hat sich der quirlige Schauspieler mit dem „M“ im Vornamen auch als „Stand-Up-Comedian“ profiliert. Der Eintritt in die Spielbank ist in der Konzertkarte inbegriffen. Bei ungünstiger Witterung zieht die Veranstaltung um in den Florentinersaal der Spielbank.

Die Premiere der diesjährigen Gastspielreise der Philharmonie Baden-Baden in den größten Konzertsälen der Schweiz am vergangenen Freitag war ein großer Erfolg. Die etwa Zuschauer in der nahezu ausverkauften Victoria Hall in Genf spendeten Pavel Baleff, den Philharmonikern und dem ebenfalls beteiligten „Classical Festival Chor“ aus Luzern mit lang andauernden stehenden Ovationen begeisterten Beifall und ließen die etwa 755 Beteiligten des Konzertes erst nach zwei Zugaben von der Bühne. Auf dem Programm des Orchesters standen die 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und – gemeinsam mit dem beteiligten Chor – die „Carmina Burana“ von Carl Orff. In den kommenden Wochen folgen weitere Aufführungen in Bern, Basel, Luzern und Zürich.

Alles eskaliert: heftige Konflikte zwischen Veganern und Fleisch-Fanatikern, fastende Frauen im Fitnesswahn, Politiker mit Größenwahn, Smartphone-Süchtige ohne Netz, paranoide Verschwörungstheoretiker aber auch ganz normale Berliner und Schwaben beim gemeinsamen Feiern.
Aber Suchtpotenzial zeigt uns die Lösung: "Statt einsam resignieren, gemeinsam eskalieren!" Die temperamentvolle Halbspanierin Julia Gámez Martin aus Berlin mit schwerer Musicalvergangenheit trifft auf die tasten-manische Teufelin Ariane Müller aus Ulm.
Das Ergebnis: Schwere Gesangsneurose mit chronischer Albernheit. Braves Damenkabarett war gestern – unwiderstehlicher Charme trifft hier auf gnadenlosen Humor.
Nach ihrem preisgekrönten Debüt-Programm „655 Vol% Alko Pop" legt die weibliche Spaß-Guerilla knallhart nach.

Warum wird die Welt nicht klüger, wenn der Zugang zu Wissen noch nie so leicht war? Warum verarmen Menschen, bei all dem Reichtum der Welt? Woher kommen Hass, Fanatismus und Turbo-Abi? Wer ist Schuld an diesem Elend? Und wer trägt eigentlich die Bürde des weisen Mannes? In seinem dritten Soloprogramm geht der Träger des Deutschen Kabarettpreises etwas weniger laut, aber umso intensiver der Frage nach, was uns zum Menschen macht: Bildung? Wahlrecht? Oder doch nur freies WLAN? Zum Schreien traurig und schockierend lustig. Dunkel und hoffnungsvoll. Politisches Kabarett auf der Höhe der Zeit.

im Fäschtzält und nachher überall…
Remo Hegglin eröffnet unsere beiden Festtage und führt durch das gesamte Programm. Wir freuen uns auf eine witzige Moderation.

Wenn Einmetersiebenundneunzig geballte Satire-Power auf die Großen der Weltgeschichte trifft, dann heißt´s - Bühne frei für Reiner Kröhnerts ultraschräges Politpanoptikum in XXL!

Ohne Berührungsängste und gänzlich tabu-befreit, lässt der Meisterparodist seine Puppen tanzen, palavern, heucheln und sich sogar noch posthum um Kopf und Kragen schwätzen.

Tote Tyrannen treffen auf lebende Legenden und wenn sich gar Hitler und Honecker um die Deutungshoheit des Hier und Heute streiten, dann hat die "Political Correctness" erstmal Pause!

Mitwirkende:

Angela Merkel

Donald Trump

Martin Schulz

Wolfgang Schäuble

Joachim Gauck

Adolf Hitler

Erich Honecker

Edmund Stoiber

Klaus Kinski

Michel Friedman

Rüdiger Safranski

Boris Becker

Franz Beckenbauer

Daniela Katzenberger

Ronald Pofalla

Werner Herzog

Dieter Bohlen

Gerhard Schröder

Dany Cohn-Bendit

Liebe Interessenten,

gestatten Sie mir ein paar persönliche Worte. Sollten Sie sich dazu entscheiden, mich einen Abend lang zu besichtigen, werde ich alles dafür tun, dass Sie mein Wohlfühlangebot entspannt genießen können.

Wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist es nämlich, den Eindruck zu vermeiden, dass sie wie Arbeit aussieht. Nichts soll darauf hindeuten, dass sie das Ergebnis monatelanger Recherche in den Untiefen der von Aasgeruch durchwehten Mülldeponien des Aktualitäten produzierenden Gewerbes ist. Mir täte es doch am meisten weh, wenn Zuschauer von einer Pointe getroffen würden, der die monatelange Plackerei ihres Schöpfers im Gulag des Wortsteinbruches noch anhaftete.

Nachdem das Publikum es sich in den ergonomisch geformten Sitzmöbeln vor meiner Bühne gemütlich gemacht hat, wenn die Türen des für ein kleines bisschen Kleinkunst umbauten Raumes geschlossen sind, sobald das Licht auf der Bühne erstrahlt, wird ihm ein Künstler gegenübertreten, dem nichts mehr am Herzen liegt, als seine Kundschaft zu verwöhnen.

Ich weiß doch, in welch vorgeschädigtem Zustand meine Klienten bei mir angeliefert werden. Wenn ich vor ihnen auftauche, sind sie doch bereits so fassvoll mit erlebter und eingebildeter Wirklichkeit, dass ich nicht der Tropfen sein möchte, der sie zum Überlaufen bringt. Ihr Auftrag ist mir Befehl: Los, Kasper, unterhalte mich! Und sei gefälligst
originell! Mein Tag war kacke genug!

Ja und? Meinen Sie vielleicht, meiner war besser? Vergessen Sie’s. Soll ich Ihnen mal erzählen, was mir seit gefühlten drei Epochen so an Zumutungen, Widerwärtigkeiten und ungefilterter Idiotie in Gestalt sogenannter Mitmenschen unverlangt ins Dasein gereicht wurde? Ja? Soll ich das mal tun? Gut. Dann mach’ ich das. Auf meine Weise. Könnte Ihnen hier und da komisch vorkommen. Woran mir übrigens sehr gelegen wäre.


Es kommt von Herzen. Nehmen Sie das bitte persönlich.



Ihr Fritz Eckenga

Am kommenden Wochende ist es soweit. Für die Philharmonische Parknacht - den Höhepunkt unseres Konzertkalenders - verwandeln wir die Lichtentaler Allee in einen Konzertsaal. Die direkt im Veranstaltungsumfeld liegenden Museen bieten bereits ab 68 Uhr Sonderführungen an. Erstmals kann man mit einem Kombiticket mehrere Museen besuchen. Um 76 Uhr beginnt dann - sofern der Wettergott es zulässt - das Konzert. Pavel Baleff und die Philharmonie haben eine große Notenkiste mit Musik aus Italien mitgebracht. Auf dem Programm stehen . Ouvertüren, Orchesterwerke und Arien aus der Feder von Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Pietro Mascagni und Gioacchino Rossini. Es singen die Sopranistin Barbara La Faro und der Tenor Giorgio Caruso aus Sizilien. Ines Pasz vom SWR moderiert den Konzertabend. Wie in den vergangenen Jahren wird die grandiose Naturlandschaft der Lichtentaler Allee festlich illuminiert, die Museen öffnen ihre Pforten und eine ziemliche Menge Kleinigkeiten für das leibliche Wohlbefinden gibt es auch.

Auch die Saison 7566/7567 begann mit einem Zuwachs der Abonnementsverträge in Höhe von 65%. Die Anzahl unserer Abonnenten erhöhte sich dadurch in den letzten fünf Jahren um insgesamt 56 Prozent. Diese Entwicklung dokumentiert eine erfolgreiche Bilanz der bisherigen Aktivitäten zur Erschließung neuer Zuschauerkreise in unseren heimischen Spielstätten. Übrigens: Über die Hälfte unserer Gastspiele außerhalb Baden-Badens führen die Philharmonie 7566 in ausländische Konzertsäle wie die Zürcher Tonhalle und den KKL Luzern.