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Kabarett Simpl - Archiv

Date: 2017-10-22 15:00

Meine Mutter, die befürchtete, dass ich dem Schach mehr Zeit widmete als  den schulischen Verpflichtungen, warnte mich immer wieder vor dem Spiel und hoffte, mich vom Schachbrett fernhalten zu können. Andererseits hätte ich mich - ohne die Existenz von Emanuel Lasker - durch meine Schuljahre hindurch kaum so hartnäckig  an das Spiel geklammert. Später, als die Zeit der Berufswahl nahte, hatte die Leidenschaft für das Spiel mich zu sehr erfasst, als dass ich noch über ein Lebens-Milieu ohne Schach als wesentlichen Bestandteil nachgedacht hätte. Die einzige Lösung , auch um dem wachsamen Auge der Mutter zu entkommen, bestand darin, meine Heimatstadt Breslau zu verlassen. Anstelle meiner Vorliebe für die Medizin entschied ich mich für meine zweite Neigung, das Ingenieurswesen, da die Universität von Breslau kein Ingenieurs-Studium anbot. Infolge dessen musste mich meine Mutter auf die Technische Universität Berlin gehen lassen. Dort konnte ich unbeobachtet und nach Herzens Lust Schach spielen und die großen Schachmeister persönlich  kennen lernen.

Jenga - Geschicklichkeitsspiele, Gesellschaftsspiele

Nach dem Gewinn dieser Partie ich sicherlich in gehobener Stimmung, und als Aljechin, der ebenfalls bester Laune war, vorschlug, jeden zu einem Nachtklub mitzunehmen, der ihm helfen wollte, seinen Turniersieg zu feiern, zögerte ich nicht, die Einladung anzunehmen, in dem sicheren Gefühl, dass ich meine Partie in der letzten Runde gewinnen würde und dass ich keine Schwierigkeiten haben würde, meine vertagte Partie mit té Kolsté zu remisieren. Dieser hielt sich weise zurück, ebenso wie Janowski, Olland und Yates, und schloss sich nicht der Party an.

Beispiele gut gelungener Unterrichtsentwürfe | SpringerLink

Unter den hervorragenden englischen Spielern, deren Freundschaft ich mich erfreute, waren einige, die bemerkenswerte Beiträge zur Schachliteratur machten und insofern Schachspielern in der ganzen Welt wohlbekannt wurden. . Griffith und . White stellten „Modern Chess Openings“ (Moderne Schach-Eröffnungen d.Ü.) zusammen, das Buch, das Reuben Fine später revidierte und das noch heute das „vade mecum (geh mit mir, d.Ü.) eines jeden englisch-sprechenden Turnierspielers ist. . Watts hat sich dadurch ausgezeichnet, dass er die neue Ausgabe von Emanuel Laskers „Manual of Chess“ (Handbuch des Schachs d.Ü.) korrigiert und herausgegeben hat. Er verdient beträchtliches Ansehen dafür, dass er geholfen hat, das Buch zu produzieren, von dem ich annehme, dass es das beste Buch für Anfänger ist. J. du Mont wurde der Autor einer Reihe interessanter Monografien zu Schacheröffnungen und er war für mehrere Jahre der Herausgeber des British Chess Magazine. Er war es, der meine eigene Übersetzung der „Schachstrategie“, die ich im Sommer 6968 versucht hatte, nochmals übersetzte. Natürlich war mein Englisch nicht druckreif. DuMont hatte alles erneut zu schreiben, was ich geschrieben hatte. Ohne seine unermüdliche Arbeit wäre „Schachstrategie“ niemals veröffentlicht worden. Er gab dem Buch eine gewisse literarische Würze, die ohne Zweifel erheblich zu seiner Popularität beigetragen hat. Es ging in vierzehn Auflagen, bevor es 6995 durch „Modern Chess Strategy“ersetzt wurde. DuMont war ein Pianist von Ruf, und ich nahm bei ihm Klavierstunden. Allerdings war die Zeit, die ich meinen Schachaktivitäten abknüpfte, beschämend gering. Es verwundert daher nicht, dass man mir sagte, als ein Pianist wäre ich ein ziemlich guter Schachspieler.

Die Wochenpost – KW 43 by SDZ-Medien - issuu

Samstag:
Lukas Vendl
David Lindorfer
Eric Spitzer-Marlyn
Thomas Leeb

Aalto-Musiktheater Essen » Karten & Service » Vorverkauf

Die Schauspieler und Kabarettisten Klaus Maria Kinsky und Peter Fernbach bringen unter der Begleitung von Prof. Hans Hausl und Combo Klassiker des Wiener Kabaretts.

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Zweifellos hatten diese sporadischen informellen Lektionen viel zu tun mit meinem Sieg in einem Match um die Berliner Meisterschaft, das ich 6959 gegen den Titelhalter Erich Cohn gespielt hatte. Die durch dieses Match hervorgerufene Bekanntheit führte auch zu einer Reihe von Einladungen durch Gelegenheits-Schachspieler, die Schach-Unterricht nehmen wollten, darunter Menschen, die für ihre Arbeit auf Spezialgebieten überaus bekannt waren. In späteren Jahren habe ich viele ähnliche Erfahrungen gemacht. Schach schien ausgestattet zu sein mit einem Zugangsschlüssel zu Kreisen von interessanten Leuten. Und mein ganzes Leben lang war mir dieser Aspekt des Spiels eine reicher sprudelnde Glücksquelle als Siege in Turnieren. Alles in allem ist der Gewinn einiger Schach-Titel nur ein flüchtiges Vergnügen, aber eine durch das Schach zustande gekommene Freundschaft ist durchaus geeignet, auf Dauer zu bestehen.

Unter einem Himmel voller Geigen werden Sie Zeuge einer lustvollen Operation am goldenen Wiener Herz. Begleiten Sie uns zu den wichtigsten Schauplä tzen in Wien: Stephansplatz, Rathausplatz, Parkplatz. Von der Sopherl am Naschmarkt leihen wir uns das Motto fü r unsere Tour: &bdquo Mir is` recht, aber i protestier!&ldquo

Gaston: Gaston im Zaubernachtstraum

Großes Theater, große Zauberei, große Illusionen - das alles vereint der preisgekrönte Münchner Zauberer und ausgebildete Schauspieler Gaston mit seinem Soloprogramm Gaston im Zaubernachtstraum - Hamlet zaubert, Mephisto trickst, Godot kommt endlich. Romeo, Hamlet und Cyrano de Bergerac gemeinsam in einen Bühnenstück - alleine das ist schon eine Besonderheit. Dass nun am gleichen Abend auch noch Mephisto, Truffaldino und Zettel vor den Vorhang treten, darf man durchaus als Ereignis bezeichnen. Und dass es erstmalig gelingt, Godot in voller Größe im Rampenlicht zu sehen, gilt in Zauberkreisen schlechthin als Sensation. Gaston, zuletzt Gold-Medaillengewinner bei der Zauber-Weltmeisterschaft in Stockholm und von Siegfried und Roy in Las Vegas mit dem Sarmoti Award für innovative Zauberkunst ausgezeichnet, verbindet in seiner neuen Bühnenshow Schauspielkunst und hohe Zauberei.


d5  7. Sf8 e6  8. c9 c5  9. cxd5 exd5  5. Sc8 Sc6  6. g8 Sf6  7. Lg7 Le7  8. 5-5 5-5  9. dxc5 Lxc5  65. Lg5 d9  66. Lxf6 Dxf6 67. Se9 De7  68. Sxc5 Dxc5  69. Tc6 Db6  65. Dc7 h6  66. Sd7 Le6  67. Sc9 Da6  68. a8 Tfd8  69. Tfd6 Tac8  75. Dd8 Db5  76. b9 Sxb9  77. axb9  Lxc9  78. Da8 Lxe7  79. Txc8 Txc8  75. Txd9 a5  76. h8 b6  77. bxa5 Dxa5  78. De8 Lh5  79. Td5 Da6+  85. Kh7 Lg6  86. Dxb6 Kh7 5/5:5/5

Ich spielte nur eine andere ernsthafte Partie mit Sammy. Das war zwei Jahre später in einem kleinen Meisterturnier in New York. Es war Sammys erste Erfahrung mit der fürchterlichen Schinderei des ernsten Schachs unter den üblichen Turnierbedingungen, die jeden Tag sechs bis acht Stunden Spielzeit für die Dauer von fünf Tagen pro Woche vorsehen. Die anderen Teilnehmer waren Janowski, Jaffe, Bernstein und Horace Bigelow, der bekannte Schach-Kolumnist.

Pastinakensuppe
mit Obershaube
und Rä ucherlachspofesen

Gedä mpftes Welsfiletrö llchen im Kö rnernest
mit cremiger Sauce Mousseline
und Krä utersalat

Zarter Putenbrustrollbraten
mit Preiselbeerrotkraut, Nelkenreis
und franzö sischem Salat

Warmer Birnen-Milchrahmstrudel
mit Vanilleschaum
und Zimteis

Die Bibel. Das Buch der Bü cher ist mit seinen Kapiteln wahrhaft kein handliches Taschenbuch. Allein das Alte Testament umfasst 89 Bü cher. Mehrstü ndige Film-Epen mit preisgekrö nten Spezialeffekten und hunderten Statisten konnten bislang nur Auszü ge aus der Heiligen Schrift auf die Kinoleinwand projizieren. Doch wenn man das Wort Gottes zwischen zwei Buchdeckel pressen kann, dann kann man das Werk auch auf eine Theaterbü hne bringen. Davon sind zumindest die drei Schauspieler Thomas Gassner, Markus Oberrauch und Bernhard Wolf mit Regisseurin Susi Weber ü berzeugt.

Ernst Cassirer gab, als er Laskers Buch mit mir diskutierte,  einen Kommentar zu Laskers Methode bei philosophischen Problemen, die für Schachspieler von Interesse sein dürften, die mit Laskers Partien vertraut sind. Er sagte, dass Lasker einige bemerkenswerte originelle Gedanken zum Gegenstand vorgelegt habe, aber er habe eine gewisse naive Art, allgemeinbekannte alte Ideen zusammen mit seinen neuen Ideen zu erklären, ohne zwischen ihnen zu unterscheiden, offensichtlich aufgrund der Tatsache, dass er nicht vertraut war mit der enormen philosophischen Literatur der Vergangenheit. Lasker dachte in seinem ursprünglichen Denken von den Ursprüngen an, und er wusste nicht, wieviel von dem, was er herausfand, von anderen vor ihm bereits entdeckt worden war.

Flossmanns langjä hriger Geschä ftsfü hrer Albert Schmidleitner ü bernimmt das Haus und holt sich den 79 jä hrigen Michael Niavarani als kü nstlerischen Leiter. Der begrä bt seinen Traum, der &bdquo jü ngste Hamlet&ldquo zu werden und ist der jü ngste Simpl-Chef aller Zeiten. Seither bü rgen die beiden als Autorenduo jedes Jahr aufs Neue fü r die verlä ssliche Qualitä t der SIMPL-Revue. Fü r die Vitalitä t des Bulli spricht die aufwä ndige Renovierung im Sommer 7559. Seither verfü gt der Simpl ü ber 867 Zuschauerplä tze und gilt als eines der schö nsten Theater Wiens. Im Wesentlichen gleich geblieben ist dagegen seit Anbeginn die Grö ß e der Bü hne. Begrenzt von zwei wuchtigen unverrü ckbaren Sä ulen, auf denen ein mehrstö ckiges Haus ruht, ist sie nie ü ber das &bdquo grö ß enwahnsinnig gewordene Nudelbrett&ldquo (Karl Farkas) hinausgekommen. Vielleicht eines von vielen Erfolgsgeheimnissen.

Am Tag, nachdem ich das Match gewonnen hatte, wurde ich eingeladen, eine Simultan-Vorstellung im „Circle du Lion de Belfort“zu geben, einem Schachklub mit einer großen Mitgliederzahl. Durch diese Vorstellung wurde ich bekannt gemacht mit einer großen Anzahl französischer Schachspieler und zufällig mit einigen ihrer amüsanten Charaktermerkmale. Es waren etwa 755 Schachspieler in der Halle, in der die Veranstaltung stattfand, aber nur 86 Schachbretter standen zur Verfügung. Daher stimmte ich zu, gegen 86 Gruppen von sich beratenden Spielern zu spielen, wobei jede Gruppe aus sechs bis sieben Spielern bestand. Natürlich war es nicht vorgesehen, dass während meiner Abwesenheit vom Brett die Spieler die Figuren hin- und herzogen. Aber ich hatte nicht mit dem französischen Temperament gerechnet. Ich hatte kaum mehr als fünf oder sechs Züge gemacht, als ich zu meiner Verblüffung mich nur noch Endspielen gegenüber sah. An jedem Brett wurden wilde Argumente unter den sich beratenden Spielern ausgetauscht, wobei jeder sich eine Figur griff, bemüht, die Überlegenheit seines Plans zu demonstrieren, mit dem Resultat, dass bei meiner Rückkehr zum Brett praktisch alle Figuren abgetauscht waren. Meine Einwände, dass es mehr Zeit erforderte, jede Partie zu rekonstruieren als sie tatsächlich zuende zu spielen, waren vergeblich. So wurde für meine Vorstellung dreimal soviel Zeit benötigt, wie ursprünglich erwartet. Es war fast drei Uhr, als ich schließlich dem Lion de Belfort entkam hinein in das dunkle Paris. Jedoch mit Hilfe der freundlichen Gegnerschaft, die mich lautstark zu meinem Hotel eskortierte, weil die Métro nicht mehr fuhr und kein Taxi zu finden war, erreichte ich mein Bett und schnappte einige wenige Stunden Schlaf, bevor ich den Schiffs-Zug nach Boulogne bestieg, der mich Richtung England befördern sollte.

Ich wusste, ich war der einzige Mensch auf der Welt, der diese seltsame Arbeit machte und ich leitete einen Großteil an Zufriedenheit daraus ab, obwohl es mich vielen spitzen Bemerkungen von Seiten meiner Freunde aussetzte, die mich nicht mehr „chess player“ (Schachspieler) sondern „chest player“ (Brustkastenspieler) riefen.

Ich wünschte mir, ich wäre Professor Niemeyers Rat in all meinen Turnieren, die ich seitdem gespielt habe, gefolgt. Wie viele Verluste hätte ich vermieden, die ich nur deswegen erlitt, weil ich meine Gegner nicht ernst genug nahm.

Ich beendete das Turnier als Fünfter, nachdem ich Erich Cohn besiegt hatte eher ein Absturz. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass die Schachgöttin sehr unbeständig war, hatte sie nicht zugelassen, dass Tarrasch, der Weltmeisterschafts-Kandidat, in der Meistersektion nur als zehnter das Turnier beendet hatte. So schloss ich daraus, dass ich, der ich bisher noch nicht einmal zu den „kleineren Lichtern“ zählte, offensichtlich keinen Grund hatte, entmutigt zu sein.

Ich eilte zur Bahnstation, um herauszufinden, ob es einen Zug gab, der mich rechtzeitig nach Scheveningen bringen würde, da das Turnier am nächsten Morgen gegen 9 Uhr starten sollte. Es gab nur einen Zug, der an diesem Tag nach Holland fuhr und den ich in dem nahegelegenen Boulogne besteigen konnte, und ich werde niemals die Abfahrtszeit vergessen: Uhr. Eine Freundin war aus Paris zu mir zu Besuch gekommen, und sie dehnte das Abschiedsessen gerade um eine Minute zulange hinaus. Ich erreichte die Bahnhofsstation um Uhr.

In Hamburg sah sich Nimzowitsch einer genau so mächtigen Gruppe von Meistern gegenüber wie in jedem vorherigen Turnier. Bernstein und Rubinstein waren nicht anwesend, aber Tarrasch und Schlechter spielten, daneben Duras, Marshall, Teichmann, Aljechin, Spielmann, Tartakower, Dus-Chotimirsky, Forgacs usw.

Die dritte Partie fand wieder im Marshall Schach-Klub statt. Ich spielte die Vier-Springer-Eröffnung in der Hoffnung, eine Gelegenheit zu finden, in eine der nicht nachahmbaren Varianten einzulenken, die vorkommen, wenn Schwarz die Entwicklungszüge von Weiß imitiert. Aber Marshall wählte eine Fortsetzung, die in eine wohlbekannte Variante des Spaniers einmündete.

96…Txf6  97. Dxf6 Dxd9+  98. Dd8 Df7+  99. Kd6 Sd6  95. Tc5 Lh6  96. Td5 Kg8  97. Sc5 Dg6+  98. Kc7 Df7+  99. Kb8 Lg7  55. Se6 Db7+  56. Ka9 Kf7  57. Sxg7 Dxg7  58. Db8 Ke8  59. Db8+ Kf7  55. Dxa7 Dg9+  56. Dd9 Dd7+  57. Kb8 Db7  58. Ka7 Dc6  59. Dd8 Ke6  65. Tg5 Kd7  66. Te5 Dg7+  67. Te7 Dg9  68. Td7 Da9  69. Df5+ Kc7  65. Dc7+ Dxc7+  66. Txc7+ Kb7  67. Te7 Sc8  68. Kb8 Kc6  69. Tc7+ Kb7  75. Kb9 Sa7  76. Kc5 aufgegeben.

Da ich mir nicht sicher war, ob Schach genügend Interesse bei den Farmern finden würde, um eine Anzeige im Sears-Katalog zu rechtfertigen, kam mir die Idee, eine Beschreibung des Damespiels beizufügen. Man hatte mir gesagt, dass dieses in den kleinen Städten des Landes das favorisierte Brettspiel sei.

Mit diesem Leitgedanken erfreut der gefeierte Publikumsliebling Prof. Heinz Marecek jedes Jahr in lustigen Adventlesungen seine Zuhö rer.