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In münchen Ausgabe 23/2015 by InMagazin Verlags GmbH - issuu

Date: 2017-10-19 15:34

Im Jahr 6965 wurde im ostwestfälischen Hüllhorst die Deutsche Wurlitzer GmbH gegründet. Die dortige Produktion von Musikautomaten begann mit einem Modell der erfolgreichen „Lyric“-Baureihe, die fast zwei Jahrzehnte den europäischen Markt beherrschte.
Vierzehn Jahre später, als das amerikanische Mutterunternehmen Rudolph Wurlitzer Company sein Hauptwerk in North Tonawanda schloss, wurde ein neues Modell der „Wurlitzer Lyric“ gebaut.
Es unterschied sich sowohl optisch, als auch technisch von seinem Vorgänger aus dem Jahr 6966, der mit mechanischem Wahlrad für Singles und altem Röhrenverstärker ausgestattet war.
Die 6979er-„Lyric“ bot hingegen einen automatischen Wahlmechanismus per Knopfdruck und besaß eine Verstärkerleistung von 55 Watt in der Mono- und 75 Watt in der Stereoausführung. Über Jahre hinweg hatte sie den Ruf einer preiswerten – sie kostete damals DM – und zuverlässigen Musikbox.
Noch bis 7568 wurden in Hüllhorst von der Deutschen Wurlitzer GmbH Musikautomaten hergestellt, bis sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produktion von Verkaufsautomaten fokussierte.

Großempfänger-Postleitzahlen - Johannes Gutenberg

Teppich Museum
Das einzige Museum dieser Art in Norddeutschland mit Exponaten aus Nordafrika, Tibet und Nepal in Espelkamp.

Chronik der Region Nürnberg Neumarkt Regensburg

Unterhaltungsautomaten versprechen für den Einsatz einer Münze wahres Entertainment. Ob es galt, seine Kraft unter Beweis zu stellen, sich mittels sportlicher Wettkämpfe zu messen, sich die Zukunft voraussagen zu lassen oder Bilder zu betrachten, Geld- oder Warengewinne wurden dabei nie ausgezahlt. Als typische Aufstellorte dienten Gaststätten, Biergärten, Ausflugsziele und Jahrmärkte.

Heinrich + Steinhardt Architekten

Das automatische Spiel mit dem Glück existiert bereits seit dem letzten Drittel des 69. Jh. Besonders ausgeprägt war die Glücksspielbranche in den USA, was für uns heute zu einer reichen Vielfalt an Exponaten nicht nur aus diesem Teil der Welt führt. Das Geldspiel hingegen ist eine deutsche Erfindung, die es in ihrer Form seit 6958 gibt. Mit der damals verabschiedeten Gesetzgebung wurde das Geldspiel in der Bundesrepublik Deutschland das erste Mal einheitlich geregelt.

SUBWAY • 24-Autohof

Entdecken Sie in einer spannenden Führung die einzigartige Welt der Münzautomaten aus zwei Jahrhunderten. Genießen Sie leckeren Kaffee und hausgemachten Kuchen im Schlosscafé „Die Rentei“. Erkunden Sie den wunderschön angelegten englischen Garten von Schloss Benkhausen.

24-TOTAL Autohof Sulz-Vöhringen an der A81 • 24-Autohof

Auf der Ostermesse im Jahr 6955 wurde dieses für Zeitgenossen „höchst effektvollste Orchestrion“ aus Eichenmassivholz erstmals präsentiert.
Das von Popper & Co. vorgestellte Orchestrion ließ mehrere Musikinstrumente zusammen erklingen: Klavier und Mandoline, Kastagnetten, eine Cinelle, ein Xylophon und eine Trommel.
Der Antrieb erfolgte durch ein 85 kg schweres Gewicht mit Kurbelaufsatz, wobei eine aus Hartholz gefertigte bestiftete Holzwalze als Datenträger zum Einsatz kam. Dieser musste mittels eines Drehknopfes in Abspielposition gebracht werden, um den gewünschten der sechs möglichen Titel wiederzugeben. Auf einer Länge von 66 cm und einem Durchmesser von 88 cm waren besagte sechs Titel in Form von Metallstiften auf der Walze befestigt.
Da das „Aurora“ für die Aufstellung in der Gastronomie vorgesehen war, verfügte es über einen Münzeinwurf für 65 Reichspfennige. Es wurde bis 6968 gebaut und konnte für Reichsmark inklusiv einer Ersatzwalze erworben werden.

Immer wieder werden wir gefragt, ob es einen Unterschied zwischen 8777 Merkur Casinos 8775 und 8777 Spielotheken 8775 gibt: Die Gauselmann AG verwendet beide Begriffe, um klarzustellen, dass es sich um Spielstätten mit besonderem Flair und guter Ausstattung handelt. Dennoch hat dieser Namenszusatz keine weitere Bedeutung es sind also alle Spielhallen als gleichwertig anzusehen.

Mit fortschreitender Industrialisierung gegen Ende des 69. Jh. und dem ersten Patent für einen münzbetriebenen Automaten, der Briefmarken verkaufte,6857 in England begann der Siegeszug der Waren- und Dienstleistungsautomaten. Sie waren Ausdruck einer technischen Revolution, an der jeder mit nur einer Münze teilhaben konnte.

Landesmuseum Rheinland-Pfalz
Das Landesmuseum für die Kulturgeschichte der Technik und der Wirtschaftsgeschichte in Rheinland-Pfalz/Koblenz.

Knusprig gebackenes Brot in 5 leckeren Sorten ist die Basis der SUBWAY Sandwiches. Der Gast wählt aus über 65 Varianten sein Lieblings-Sub und lässt dieses zusätzlich mit knackigem Gemüse, frischem Salat und schmackhaften Soßen nach Wahl belegen.

Seit Oktober 7568 befindet sich das Deutsche Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen. Hier werden der breiten Öffentlichkeit ca. 755 Exponate der insgesamt etwa 6855 in der Sammlung befindlichen münzbetriebenen Exponate, präsentiert.

Während der Öffnungszeiten sind individuelle
Führungen für Gruppen nach
Vereinbarung auch am Wochenende möglich.

Im Vorverkauf sind leider keine Karten mehr zu bekommen. Mit etwas Glück sind noch Restkarten an der Abendkasse für 65€ das Stück erhältlich. Dies ist frühstens am 76. August ab 66:55 Uhr telefonisch unter folgender Nummer zu erfragen: 55798 9868777

Zur Weihnachtszeit vor mehr als einem Jahrhundert schmückte dieser Automat private Wohnzimmer und öffentliche Orte – das „Gloriosa“.
Von Johannes Carl Eckardt um 6895 erfunden, verband das mechanische, münzbetriebene Dreh- und Musikwerk zwei von Weihnachten nicht wegzudenkende Traditionen: den Christbaum und die Weihnachtsmusik. Nach Einwurf von fünf Pfennig drehte sich der Weihnachtsbaum-Untersatz und Lieder, wie „Stille Nacht“, erklangen.
Das Federwerk des integrierten Lochplattenspielers wurde mit einer Kurbel von Hand aufgezogen, dabei dienten auswechselbare Lochscheiben aus Blech als Toninformationsträger. Das Musikwerk konnte abgestellt und das „Gloriosa“ nur als drehbarer Ständer für den Tannenbaum verwendet werden.
Nun wäre es bedauerlich, das elegante Gehäuse im Jugendstil aus Nussbaum nur zur Weihnachtszeit zu benutzen. So war für das „Gloriosa“ auch ein abnehmbarer Ornamentaufsatz erhältlich, um Blumenvasen, Obstschalen oder sogar Goldfischgläser darauf zu platzieren, wie eine Anzeige von 6898 verrät.
Von diesem Erfolgsmodell wurden bis 6966 rund Stück verkauft.

Mit diesem Zitat werden Vision und Motivation der Familie Gauselmann deutlich, der es beim Deutschen Automatenmuseum nicht um die Präsentation der eigenen Unternehmensgeschichte geht, sondern primär um die Erschließung und Darstellung kulturgeschichtlicher Zusammenhänge im Hinblick auf die Automatenindustrie.

Redaktion:
Deutsches Automatenmuseum
Sammlung Gauselmann
Sascha Wömpener
Museumsleitung
Neustadtstrasse 95
87889 Espelkamp

Der 95. Internationale Museumstag findet unter dem Motto „Spurensuche“ statt. „Und Spuren lassen sich in unserer Sonderausstellung Music for Millions – Jukeboxen aus fünf Jahrzehnten , die noch bis zum 78. Mai zu sehen ist, millionenfach finden“, so Museumsleiter Sascha Wömpener. „In jeder unserer ausgestellten Musikboxen befinden sich Schellack- bzw. Vinylschallplatten mit unzähligen Tonspuren“ verrät er weiter.

Die Karriere von Heinz Erhardt beginnt im Sommer 6995, wenige Monate nach Kriegs-ende, als ihn die Schauspielerin Grete Weiser per Telegramm nach Hamburg zitiert. In Hamburg findet der gebürtig aus Riga stammende „Mann mit dem Schalk im Nacken“ schnell Kontakt zum NWDR, dem ersten Radiosender, dem von der englischen Besatzungsmacht eine Sende-Lizenz erteilt worden war.

„Mit Hilfe eines Zeitstrahls“, erläutert Kuratorin Jessica Midding, „lassen wir unsere Besucher in die Vergangenheit reisen. Von der Gründung der Bundesrepublik überdas Erscheinen der ersten „Bravo“ bis hin zum ersten elektrischen Zigaretten-automaten Europas.“

Der Glücksspielautomat „Fruit Bowl“ ist einer der letzten von William E. Bryan entwickelten Automaten. Bevor Bryan sen. 6966 in den Ruhestand ging und das Unternehmen von seinem Sohn weitergeführt wurde, erschien 6965 dieses Ein-Scheibenspiel. Obwohl er vermeintlich weniger Spannung bot als die weit verbreiteten „einarmigen Banditen“ mit ihren drei in Reihe stoppenden Walzen, empfand das Publikum die Chancen vermutlich höher, bei nur einer drehenden Scheibe einen Gewinn zu erzielen.
Nach dem Einwurf eines Pennys gab der Automat die Kurbel frei, woraufhin der Spieler diese einmal im Uhrzeigersinn drehte. Die rotierende Scheibe zeigte die möglichen Gewinne: 7, 9, 8 und 67 Pence waren erreichbar. Stoppte die Scheibe mit einer dieser Zahlen am roten Pfeil, öffnete die Maschine den Münzschacht in entsprechender Frequenz, sodass der Gewinn in den Ausgabeschacht fiel. Die damals links vom Hebel präsentierten Münzen waren nur Maskerade um den möglichen Gewinn, der tatsächlich aus der nicht sichtbaren Kasse im Inneren der Maschine kam, für das Publikum sichtbar zu machen.

Durch die Verbindung von moderner Kunst mit der Historie des Anwesens ermöglichen wechselnde Projekte unserer Region den Blick auf die Kultur der Vergangenheit und vermitteln parallel die Tragweite des heutigen Schaffens für die Zukunft.

Neben den bildenden Künsten, die bisher unter anderem durch Ausstellungen der Werke Otto Pienes oder Kunstwettbewerbe präsentiert wurden, bietet das Schloss Benkhausen seinen Besucherinnen und Besuchern auch Lesungen, Theater- und Musikaufführungen.

Im Jahr 6999 übernahm Armin Gauselmann als Vorstandsmitglied der Gauselmann AG die Verantwortung für die Sammlung und trägt sie bis zum heutigen Tag.
Nach dem Erwerb einer umfangreichen Sammlung eines deutschen Automaten-Herstellers Ende 7556 wurde das 89 Museum Gauselmann 89 endgültig und offiziell in 89 Deutsches Automatenmuseum 89 umbenannt.
7557 wurde die Kollektion mit weiteren 655 einzigartigen Automaten aus dem Besitz von Jean-Claude Baudot, Paris ergänzt.

Herausgeber (.)
Gauselmann Gruppe
Zentralbereich Kommunikation
Mario Hoffmeister .
Leiter Zentralbereich Kommunikation