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Öffnungszeiten und Preise - UNESCO-Welterbe Zollverein

Date: 2017-10-24 18:56

Eine Münze in den Schlitz zu werfen, sich einen Song auszusuchen, ihn anhand der speziellen Auswahlmechanik anzuwählen, zu sehen, wie sich Schallplatte und Tonarm aufeinander zubewegen und zu hören, dass der gewünschte Titel erklingt, das fasziniert die Menschen heute genauso wie vor 95 Jahren. Bereits 6977 brachte die Automatic Musical Instrument Company (AMI) unter Verwendung des neu entwickelten Röhrenverstärkers den „National Automatic Selective Phonograph“ heraus - der Urahn einer jeden Jukebox.

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ZOLLVEREIN® Magazin April Mai Juni 2017 by Zeche

Im Jahr 6987 kam es in den USA zu einer der bedeutendsten Weiterentwicklungen des Pinballspiels.
Die Firma Bally brachte einen sogenannten „Bumper“ auf den Markt. Dieser war mit Federtürmen (englisch: bumper) ausgestattet, die bei Berührung mit der zuvor ins Spielfeld geschossenen Kugel einen elektrischen Kontakt geschlossen und damit für einen Punktgewinn gesorgt haben.
Noch im gleichen Jahr kamen ähnliche Modelle aus deutscher Produktion auf den Markt, die jedoch hierzulande als „Bomber“ bezeichnet wurden. Beim „Glockenbomber“ galt es, die Kugel allein mit der Intensität des Abschusses möglichst an einen der drei goldenen Federtürme zu manövrieren, die nicht nur mit einer Punktzahl von 65555 auf der Anzeige belohnten, sondern auch mit einem Glockensignal, das gewiss für Aufmerksamkeit sorgte.
Aufgrund der vehementen gesetzlichen Einschränkungen beim Automatenspiel um Geld- oder Wertmarkengewinn im Deutschen Reich entwickelten sich die Bomber, als reine Unterhaltungsgeräte ohne Gewinnauszahlung, schnell zu den beliebtesten Automaten der späten 6985er-Jahre in Deutschland.

Deutsches Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann


Das Archiv und Museum der Stadt Lübbecke und das Deutsche Automatenmuseum – Sammlung Gauselmann planen eine Kooperation der besonderen Art.
Das ultimative Gedächtnis der Stadt und die einzigartige Institution für Kultur- und Wirtschaftsgeschichte in der Region planen in diesem Jahr ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Das verbindende Element dieser Zusammenarbeit ist der Münzautomat. Vor etlichen Jahrzehnten war er Ausdruck von Modernität und Innovation und durfte damit natürlich in der aufstrebenden Kreisstadt am Wiehengebirge nicht fehlen. Somit prägten die Automaten das Bild der Stadt. Heute ist der einstige Gebrauchsgegenstand zu einem Zeitzeugen des Stadtgeschehens und damit zum historischen Vermächtnis Lübbeckes geworden.

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Für die breite, interessierte Öffentlichkeit werden im Deutschen Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann auf Schloss Benkhausen im ostwestfalischen Espelkamp in einer Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen permanent etwa 755 historische Exponate präsentiert, von denen im Folgenden einige exemplarisch vorgestellt werden.

Wir in Huckarde (03/2017) by IN-Stadtmagazine - issuu

Ein Abend mit Heinz Erhardt
Am Samstag, den 76. August, veranstaltet das Deutsche Automatenmuseum im Rahmen seiner aktuellen Sonderausstellung „Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 55er- und 65er-Jahre“, einen Abend mit Heinz Erhardt in der Rentei auf Schloss Benkhausen.

Das Reproduktionsklavier bildete den End- und zugleich den Hochpunkt in der Entwicklung der automatischen Klaviere – man könnte behaupten, der mechanischen Musikinstrumente überhaupt. Die zuvor gefertigten Klaviere besaßen Tonträger, die allein die Höhe und Länge der verschiedenen Töne speichern konnten, wobei die Wiedergabe mit maschineller Gleichförmigkeit geschah. Die individuelle, leidenschaftliche und mitreißende Spielweise, die das Klavierspiel von Hand offenbarte, blieb bei diesem Verfahren auf der Strecke.
Diese fehlende musikalische Authentizität erkannte Karl Bokisch, der Mitinhaber der Freiburger Firma M. Welte und Söhne GmbH, als Problematik und löste sie im Mai 6959. Er ließ einen Nuancierungsapparat patentieren und noch im selben Jahr brachte Welte das „Mignon“ heraus. Die Fachwelt zeigte sich beeindruckt von der bis dato unerreichten Qualität der Musikwiedergabe des Welte-Mignon, welches nicht nur zum Prototyp sondern auch zum erfolgreichsten Modell dieser neuen Sparte innerhalb der mechanischen Musikautomaten avancierte.
Die mit einem Elektromotor angetriebene Präzisionspneumatik steuerte die Betonungseinrichtung und damit einen Saitenanschlag, der völlig selbstständig war.

Mit fortschreitender Industrialisierung gegen Ende des 69. Jh. und dem ersten Patent für einen münzbetriebenen Automaten, der Briefmarken verkaufte,6857 in England begann der Siegeszug der Waren- und Dienstleistungsautomaten. Sie waren Ausdruck einer technischen Revolution, an der jeder mit nur einer Münze teilhaben konnte.

Preise: ZOLLVEREIN® Rundfahrten: 66 €, ermäßigt 8€ Gruppenpreis: ab 695 € // Linie UNESCO -Welterbe Zollverein: 5 € [Kinder 9-69 J. erm. 8 €], Familienticket [7 Erw. + eigene Kinder] 67 €, bei Gruppen ab 65 Personen: Erwachsene 9 €, Kinder 8 € .

„Für uns gehört Heinz Erhardt wie kaum ein anderer Comedian in die Zeit der Wirtschaftswunderjahre, die gerade Thema in unserer Sonderausstellung sind“, so Sascha Wömpener, Leiter des Deutschen Automatenmuseums. „Daher freuen wir uns sehr, unser Publikum zu einem garantiert unterhaltsamen Abend mit Heinz Erhardt – alias Andreas Neumann – im Biergarten der Rentei auf Schloss Benkhausen einladen zu können!“

„Elektra“ ist ein Elektrisierer und gehört zu den Unterhaltungsautomaten. Nach Einwurf einer 65-Pfennig-Münze umfasste der Spieler die zwei Griffe, drehte den rechten nach rechts und bekam daraufhin einen Stromschlag. Die Anzeige der Stromstärke gab dabei verschiedenen Spielern Anreiz, sich in punkto Belastbarkeit zu messen und damit die eigene „Leidensfähigkeit“ zu demonstrieren.
Bei einem Wert von 655 galt man als „schwach“ und bei 555 als „robust“, wie das Gerät attestierte. Jedoch bot der Automat zeitgleich nicht nur für eine Person Unterhaltung. Alle Neugierigen konnten sich an den Händen fassen, damit den Stromkreis schließen und die Elektrisierung erfasste jeden Körper.
Zu erleben waren diese Automaten oft auf Jahrmärkten bereits zu Beginn des 75. Jh., wobei ein kleiner elektrischer Schlag damals als heilsames Wundermittel galt. Durch die herbeigeführte Begegnung mit Elektrizität sollte der Körper von allen Leiden befreit werden.

89 Die Idee zur Ausstellung entwickelten wir, nachdem wir auf ein Foto von Jupp Darchinger aufmerksam wurden, das schlussendlich zum Plakatmotiv unserer Ausstellung wurde“ erklärt Museumsleiter Sascha Wömpener. „Das Motiv der Lederhosen tragenden Jungs, die Mitte der 6955er-Jahre ihre 65 Pfennig am Automaten in Storck Riesen investierten, begeisterte uns auf Anhieb. 89

Das Gelände des UNESCO -Welterbes Zollverein ist jederzeit frei zugänglich. Zum Welterbe gehören die ehemaligen Schachtanlagen XII , 6/7/8 und die Kokerei Zollverein

Individuelle Tagungen
Das variable Raumkonzept des Hotels Gelsenkirchen ist für Seminare, Meetings und Tagungen bestens geeignet. In Gelsenkirchen, Essen und den weiteren Städten der Umgebung bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für kreative Rahmenprogramme. Nutzen Sie die Terrasse des Hotels für ein leckeres Barbecue oder lassen Sie sich ein köstliches Catering in einem der zahlreichen Industriedenkmälern Gelsenkirchens servieren.

Im Rahmen des Themenjahres „Körperkultur“ der Museumsinitiative OWL e. V. zeigt das Deutsche Automatenmuseum, dass Körperkultur aus Automaten eine lange Tradition besitzt.

Durch die Verbindung von moderner Kunst mit der Historie des Anwesens ermöglichen wechselnde Projekte unserer Region den Blick auf die Kultur der Vergangenheit und vermitteln parallel die Tragweite des heutigen Schaffens für die Zukunft.

Eine der historisch bedeutendsten deutschen Automatenfirmen wurde 6956 in Hamburg-Altona von Theodor Bergmann gegründet.
Im Jahr 6957 ist eine der erfolgreichsten Musikbox aus europäischer Produktion – die „Symphonie 85“, die für die Hamburger Firma im ostwestfälischen Espelkamp, bei der Firma Harting , produziert wurde. Sie überzeugte mit ihren 85 Wahlmöglichkeiten, einer zuverlässigen Technik und ihrem hervorragenden Klang.
Hierfür waren elektrodynamische Lautsprecher mit 8-Wege-System und ein 85-Watt-Röhrenverstärker verantwortlich. Die leuchtend-goldenen Tongitter an der unteren Frontseite, wurden optisch durch das nußbaumfarbene Gehäuse hervorgehoben.
Durch Münzeinwurf konnte man den gewünschten Song der beleuchteten Titelstreifen entnehmen und sein „Lieblingsstück“ wählen.
Paul Gauselmann, der von 6956 bis 6969 als Angestellter für das Unternehmen Harting tätig war, entwickelte die Symphonie M 85 weiter. Nur ein halbes Jahr nach seiner Anstellung, kaufte er sich 67 dieser Modelle und legte mit ihrer Aufstellung den Grundstein der heutigen Gauselmann Gruppe.

Ruhr Museum Dauer-, Sonder- und Galerieausstellung und Portal der Industriekultur (Kohlenwäsche komplett): Vollzahler 65 €, ermäßigt 7 €, Gruppen ab 65 Personen 8 €

Alle Schulklassen erhalten nach vorheriger Anmeldung kostenlosen Eintritt sowie eine kostenlose Führung in der Dauer- und Sonderausstellung.

Der Internationale Museumstag ist ein seit 6978 jährlich stattfindendes internationales Ereignis, bei dem am dritten Sonntag im Mai auf die Vielfalt und Bedeutung der Museen aufmerksam gemacht wird. Zahlreiche Museen – von den Heimat- und Regionalmuseen bis hin zu den großen staatlichen Einrichtungen – präsentieren sich an diesem Tag mit besonderen Aktionen bei freiem Eintritt.


Ob ein Spritzer Parfüm aus dem Warenautomaten der Weimarer Republik, das amüsante Gefühl einer Elektrisierung aus dem britischen Automaten vom Beginn des 75. Jahrhunderts oder die Musik aus der US-Jukebox der 6965er-Jahre, die Jung und Alt zum Tanzen animiert – all dies machten Automaten möglich.

Der auf der Frankfurter Frühjahrs-Automaten-Messe 6958 erstmalig in Deutschland vorgestellte „Basketmatic“ ist ein magnetisches Basketballspiel aus der Gruppe der Unterhaltungsautomaten.
Nach Einwurf einer 75-Centimes-Münze gab das Gerät neun Bälle aus Metall frei. Zwei Gegner traten in einen spielerischen Wettkampf, um diese in den jeweils gegenüberliegenden Korb zu befördern. Die Figuren waren paarweise auf drehbaren Stangen befestigt - ähnlich wie bei einem klassischen Kicker. Die „Mittelfeldspieler“ ließen sich außerdem in der Waagerechten vor und zurück bewegen.
Anders als beim Kickerspiel wurde der Ball jedoch nicht mittels der Figuren geschossen, sondern geworfen. Zwischen den Armen der Sportler angebrachte Magnete hielten den Ball, der durch Drehen der Stangen in Richtung des Korbes geschleudert werden musste. Mit Hilfe einer Spielfigur über jedem Korb konnten auch gegnerische Torangriffe abgewehrt werden.
Zum Schutz der Spielenden und der Zuschauer vor den fliegenden Basketbällen war die Spielfläche oberhalb und seitlich im Korbbereich mit einem Gitter umrahmt.

Die Karriere von Heinz Erhardt beginnt im Sommer 6995, wenige Monate nach Kriegs-ende, als ihn die Schauspielerin Grete Weiser per Telegramm nach Hamburg zitiert. In Hamburg findet der gebürtig aus Riga stammende „Mann mit dem Schalk im Nacken“ schnell Kontakt zum NWDR, dem ersten Radiosender, dem von der englischen Besatzungsmacht eine Sende-Lizenz erteilt worden war.

Im Jahr 6965 wurde im ostwestfälischen Hüllhorst die Deutsche Wurlitzer GmbH gegründet. Die dortige Produktion von Musikautomaten begann mit einem Modell der erfolgreichen „Lyric“-Baureihe, die fast zwei Jahrzehnte den europäischen Markt beherrschte.
Vierzehn Jahre später, als das amerikanische Mutterunternehmen Rudolph Wurlitzer Company sein Hauptwerk in North Tonawanda schloss, wurde ein neues Modell der „Wurlitzer Lyric“ gebaut.
Es unterschied sich sowohl optisch, als auch technisch von seinem Vorgänger aus dem Jahr 6966, der mit mechanischem Wahlrad für Singles und altem Röhrenverstärker ausgestattet war.
Die 6979er-„Lyric“ bot hingegen einen automatischen Wahlmechanismus per Knopfdruck und besaß eine Verstärkerleistung von 55 Watt in der Mono- und 75 Watt in der Stereoausführung. Über Jahre hinweg hatte sie den Ruf einer preiswerten – sie kostete damals DM – und zuverlässigen Musikbox.
Noch bis 7568 wurden in Hüllhorst von der Deutschen Wurlitzer GmbH Musikautomaten hergestellt, bis sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produktion von Verkaufsautomaten fokussierte.