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HAL - Tatort - ARD | Das Erste

Date: 2017-10-31 03:11

Eine wichtige Frage: Eintrag im Gästebuch, warum ich mir das antue und ob ich mit meinem Leben unzufrieden bin. Darüber brauche ich nicht nachzudenken.

Ruperti-Hotel GmbH & Co. KG - Wirtshausgschichten

„Jetzt herts auf! Jetzt werds ma langsam z´bläd. Für mi is des nimma normal. Mir wird Angst und Bang! I ko a nimma denga. So wia frirar. I bin ganz und gar von da Spur. I hob langsam gnua fo dem seine Gschichten, die se allmählich zum Dorfskandal entwickeln.“

Tatort Folge 959: Preis des Lebens - Tatort Fans

Es gibt noch eine eigene Geschichte, warum mich mein Vater dann von Mitterfelden nach Bad Reichenhall in die Schule schickte. Als ich versetzt wurde, erzählte der Bogner Sepp er wäre mir nachgefahren und der Berger Bua geht auf eine Sonderschule. Er weiß das hundertprozentig, weil er arbeitet in Bad Reichenhall und hat ihn schon zweimal in die Schule reingehen sehen. Der Sepp wusste nicht, dass in Bad Reichenhall im ersten und zweiten Stockwerk die Hauptschule und im letzten Stockwerk die Sonderschule war. Die hatte allerdings einen eigenen Eingang.

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6956 hat mein Vater in Ainring das Berger Bad eröffnet. Das erste Freibad weit und breit. Von Anfang an hatte er auch große Gegner und es waren die gleichen Gegner und Namen, die mit dem Rohr zu tun haben. Obwohl mein Vater unter schwierigsten Bedingungen kurz vor dem Ausstand war, hat man ihn in Ainring noch zusätzlich mit Füßen getreten. Es gibt viele Zeugen, die das alles miterleben durften.

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Ihr kennt doch den Gamstatter Hermann und den Hausei, den Rehrl Hans. Der war bei mir auch 75 Jahre Metzger. Ich fuhr wie jeden Montag um 8 Uhr Richtung Niederbayern nach Friedolfing zum Schweine holen. An diesem Montag kam ich pünktlich aus dem Bett, war um 9 Uhr früh schon beim Dandl, 85 Minuten zum Laden, ich glaube wir hatten 65 Schweine, LKW und Hänger. Dann fuhr ich gegen 5 Richtung Ainring zurück. Der Hermann stand schon auf der Kreuzung in Perach und erzählte mir, dass der Charly jetzt über unserer Metzgerei wohnt. Hier schlief die tüchtige Küchenhilfe aus Niederbayern. Einer der fleissigsten Menschen, die ich kannte. Sie und die Boschana, unsere Jugoslawin, die auch 85 Jahre bei uns war, machten für bis Leute 85 Tage hintereinander zu viert jeden Tag Buffet. Die tüchtige Köchin brachte ich durch eine Annonce in Passau nach Ainring. Der ledige Charly hat sich in sie verliebt. Der alte Wingei, der eigentlich nichts  mit mir redete, sagte nur: „Wohnt jetzt ein Postbot beim Neuwirt?“ Weil Charly hatte einen gelben Polo, ein ehemaliges Postauto. Er stand jede Nacht bei der Metzgerei. Ober der Kühlung schlief unsere Köchin. Wir hatten alle schon eine Mordsgaudi, weil wir den Charly beobachteten wie er mit vier Holzkisten von der Mosterei Kraiml Laufen, Richtung Neuwirt ging. Ich sagte: „Charly was machst Du?“ Er sagte nur: „Das Bett ist durchgebrochen.“

Portal:Hall of Fame – Stupidedia

Ein paar Tage später besuchte ich ihn in seiner Werkstatt. Er hatte schon eine eiserne Drechselbank. Meine war noch aus Holz vom alten Schreiner in Vachenlueg gekauft. Schorsch zeigte mir alles und ich hatte meinen Spezialschrauben dabei. Er sagte: „Ein Wahnsinn, des gfeud ma.“, spannte mir einen Teller ein und lies mich die Drechselbank testen. Innerhalb von zwei Minuten war der Brotzeitteller fertig. Sein lieber Nachbar kam in die Werkstatt und sagte: „Wos duad der Bergei do?“ Schorsch sagte: „Mei der kann drechseln. Du host as doch a glernt.“ Der Nachbar meinte er war Drechsler beim großen Hofherr in Mitterfelden, einer Drechslerei und Furnierfabrik. Ich spannte den nächsten Teller ein und wollte anfangen, da schubste er mich weg und nahm mir das Messer aus der Hand. „Du musst schneiden und nicht pressen!“ Daraufhin flog ihm der Teller um den Schädel und die einzelnen Trümmer durch die Werkstatt. Schorsch und ich lachten. Der Nachbar sagte: „Gleich schmier ich Dir eine.“ Später kaufte ich die Drechselbank vom Schorsch.

Hallo, kann mich nicht anschließen!!! Ich fand ihn als Mutter eine Tocher grauenhaft, und leider sehr real!! Ich hoffe, dass so etwas keinem Kind der Welt, und keinen Eltern der Welt je geschieht!! Puhh Harte Kost!!

So manch Hufeisenfreund und Eisstockclubmitglied wird noch genau wissen, wieviel Gams-, Hirschwurst und Kochsalamis vom Fleischfabrikanten in Ainring gekauft wurden.

In dieser Folge “Preis des Lebens“ haben es die beiden Stuttgarter Tatortermittler Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) mit einem Fall zu tun, wo die Whodunit-Konstruktion wieder außer Acht gelassen wird, was ich in den letzten drei Folgen als eher positiv gefühlt habe. Hier ist es aber zum ersten Mal bei diesen Ermittlern meiner Meinung nach nicht der Fall. Dieser Film ist sehr auffällig mit einer Botschaft an seine Zuschauer ausgerichtet. Und diese wird ihm auch voll hineingehämmert ohne Rücksicht auf filmische Verluste. Das ganze machte auf mich den Eindruck, dass da unbedingt ein bestimmtes Szenario konstruiert werden musste und die Geschichte sich um jeden Preis darauf hinzuentwickeln hat. Dieser Preis hat für mich auf jeden Fall Sterne gekostet.

Ich freu mich heute über 655 Reservierungen am Ulrichshögl. Es werden sicher 695 Leute die zu uns kommen. Wenn die Ainrigner heute erzählen, da geht keiner rein, dann ist das gelogen und wer es nicht glaubt soll heute mal schaun wie viele Autos vorm Haus stehen. Da gibt es auch 7 Speziallisten, meine Würstl-Freunde, die jeden Samstag mit dem Auto kommen und schaun wieviel Gäste wir haben. Aber damit hab ich abgeschlossen ich mag Leute nicht, die einen nur mögen wenn man gibt. Ich hab jahrzehntelang gegeben. Ich hab lange gegeben und jetzt ist Schluss.

Ich war ja als Kind immer mein Lukei meinem Freund natürlich auch beim Kaibi Luk und der Marianne. Lukei hatte oft Telefondienst wenn die Bauern anrufen sie hätten was zu verkaufen oder ob der Luk schon pünktlich am Dienstag zum Kaibimarkt nach Traunstein fuhr. In den letzten Jahren hat er oft verschlafen oder sein Lastwagen sprang nicht an. Lukei musste zuhause bleiben und oft haben die Bauern angerufen und nur gefragt kommt der Luk schon morgen kommt.

Nachdem man ihn beim Wildern erwischte, angeblich war er 85 Jahre lang als Wilderer, Stehler und Hehler unterwegs, nahm sich der Schorsch das Leben. Noch heute habe ich das Bild von seiner Beerdigung vor Augen, wie seine Brüder den Sarg trugen. Der Fleischabnehmer war auch da.

Dieser Tatort hat mir sehr gut gefallen. Starke schauspielerische Leistung!
Und wieder frage ich mich: Wann gibt es endlich DVD`s der Stuttgart-Ermittler Lannert und Bootz zu kaufen?? Und ich meine nicht über den Mittschnittdienst zu horrenden Preisen! Liebe Verantwortliche. macht doch da mal was und gebt sie raus!

Mit Hilfe einer Bierkiste stieg ich auf. Der Esel bewegte sich weder vorwärts noch rückwärts. Mein Freund Lukei, der Sohn vom Luk, hatte eine super Idee. Er gab mir einen Stock mit einer Schnur, an der eine Karotte hing. Ich hielt dem Esel die Karotte vors Maul und er trabte los. Leider blieb er recht schnell wieder stehen.

Oh mein Gott Als Lannert die Fotos durchblätterte, wusste ich, er würde dort einen Hinweis auf das Wohnmobil finden, und jetzt höre ich die Bestätigung gerade von nebenan, da ich vorm PC sitze und meinen Ärger rauslasse. So was von billig und vorhersehbar, so eine dünne Story Traurig, aber wahr: Tatort kann man sich wirklich nicht mehr ansehen, nur noch Müll.

Di 75:65 BR
Tatort - Der Himmel ist ein Platz auf Erden
Voss und Ringelhahn | Tatort Nürnberg

Ich glaube es war ein Mittwoch, um Uhr war Probe. Ich fuhr die 685 km vom Achensee ins Feuerwehrhaus nach Ainring. Als ich reinging, sagte der Irmann Gerhard ich solle verschwinden, allen Schnalzern wäre es lieber, wenn sie meine Fersen nur noch von hinten sehen würden. Diesen Satz habe ich seitdem nie wieder gehört, aber auch ein Leben lang nicht vergessen. Ich war immer gerne Schnalzer und bei den großen Schnalzen dabei. Die schönen und unvergesslichen Stunden mit den Perachern, mit dem Gomei Hermann und den Scheiderbrüdern (Hibeln). Wenn wir uns heutzutage sehen ist das erste Thema immer der Hermann. Beim Tanken an der Aral, wenn der Chef da ist, heißt es: Der Hermann war schon ein verreckter Hund! Und immer wieder gibt es eine nette Geschichte über den Gomei, den sie in Ainring kaputt gemacht haben. Ich behaupte, dass ich ihm bis zum letzten Tag die Stange gehalten habe, auch wenn es oft schwierig war. Die Peracher sind überhaupt andere Leute. Jeden Tage bekomme ich Komplimente über die Aufklärung und Richtigstellung.

Kurz vor Weihnachten bekamen wir Besuch aus der Pfalz und brachten unsere Freunde, da wir keine Zimmer mehr frei hatten, in dieser Pension unter. Sie fühlten sich dort sehr wohl und waren absolut zufrieden mit der schönen Ausstattung des Hauses. Sie konnten allerdings nicht verstehen, dass das Zimmermädchen unbedingt mit ihnen ins Gespräch kommen wollte. Kurz nach ihrer Ankunft wurde ihnen das Restaurant H.-H. empfohlen und ihnen dringend davon abgeraten zum Berger rüber zu gehen. Unsere Freunde wurden dabei natürlich hellhörig und fragten nach, was denn so schlimm am Berger sei. Es wurde ihnen erzählt, dass es ständig Beschwerden über das schlechte Essen gibt, die Musik nur Playback und viel zu laut sei und der Berger der unbeliebteste Mensch im ganzen Dorf und weit darüber hinaus wäre.

Ich hörte ein wunderbares Gerücht, wir hätten schon zwei Chalets an Wieninger verkauft usw. Da kann man ja nur noch lachen. Aber das schönste sind für mich die neue Spitznamen, der „Nitro-Franzl“ und der „Heizöl-Tommy“, mit den beiden geht es nächste Woche weiter. Da es in Ainring dieses Jahr kein Bauerntheater gibt und um den Dorfpark es ziemlich ruhig wird, muss ich doch für Stimmung sorgen, ich war doch immer schon wenigstens ein guter Alleinunterhalter.

Meine Mutter hatte nie Zeit und am Abend, wenn ich alleine war, hatte ich immer Angst. Speziell im Winter, wenn wir wenig Gäste hatten. Wenn meine Mutter zum Neuwirt musste, war ich allein im Rupertihof, gerade zur Krampuszeit war es dann bei mir ganz aus. Es gab ein Kindermädchen. Das war der Horstl, der damals für 5 Mark auf mich aufpasste. Er war 7 Jahre älter und viel gescheiter als ich. Zur Verköstigung war auch ein Schnitzel dabei. Anders lief nichts. Aber ich war froh, dass er da war, denn alleine im Rupertihof war´s unheimlich. Horstl legte immer schon viel Wert auf Gage. Wir haben zusammen beim Neuwirt im 6. Stock/Saal, geplattelt. Wer besser plattelte weiß ich nicht. Nur war ich ziemlich dick und schon damals ein Publikumsliebling. Aber das war ja schon immer ein Problem. Nach dem Platteln haben wir gesammelt und jeder hatte damals schon 75 / 85 DM Gage. Unsere Begleitband war die Kapelle Menzel. Mein Bruder Helmut rückte nicht gerne ein Schnitzel raus, es gab immer nur eine Salami. 7 Scheiben Kochsalami, 7 cm stark. Für uns eine schmale Kost. Horstl sagte zu mir, entweder Schnitzel oder er plattelt nicht mehr. Das sagte ich meinem Bruder Helmut, der daraufhin meinte, dass der Alte genauso geizig ist. „Der kommt beim Reh essen immer mit der Milchkanne. Isst zweimal und kauft sich nicht einmal ein Bier. Ein Bier ist bei der Jagdgenossenschaft dabei, das schluckt er und dann muss ich ihm die Milchkanne voll Rehragout füllen. Danach siehst Du ihn für ein Jahr nicht mehr. Gegen 66 Uhr schreit er immer: MAAL zum melchen is!“ Das heißt: Liebe Maria wir müssen jetzt melken. Wen dieser Ruf kam, lachten alle Metzger beim Neuwirt. Naja früher war´s halt auch schön, aber die Grundsteine wurden schon damals gelegt. Und Schnitzel beim Berger waren schon immer beliebt.

Wir gingen in ein kleines Zelt. Dort stand ein Esel mit langen Ohren. Luk fragte: „Was kostet der Kribbe?“ Die Zigeunerin meinte: „Kein Kribbe. Unser Felix.“ Genau weiß ich es nicht mehr, aber ich glaube 755 Mark hat er schon gekostet. Luk hatte immer sehr viel Geld in seiner Brieftasche. Die Handleserin sagte zu ihm: „Zeig dein Geld niemand anderen. Du wirst nur Neid und Missgunst ernten.“ An diesen Spruch denke ich sehr oft. Wir luden den Esel ein und fuhren nach Hause.

Liebe Wurstabnehmer, vielleicht wird euch nun bewusst, was bei uns in Ainring alles so gelaufen ist und auch noch heute läuft.

Erstaunt mich, dass es hier tatsächlich auch positive Meldungen gibt. Selten so einen Schrott im Tatort gesehen. Da kämpfen auch die Schauspieler vergebens, es ist halt auch schwierig ein Schwabenkrimi auf Hochdeutsch zu drehen, selbst der Anführer der Motorrad-Bande spricht wie in der Hochschule. Der alte Spiegeltrick bringt auch nur ein Gähnen zustande, aber das wurde hier schon gesagt. Der Dialog zwischen den Ermittlern bezüglich finaler Todesschuss gehört mit zu den dümmsten in der Tatortgeschichte. Komik mit der Brechstange. Auch die Ampelszene zeigt die Überforderung des Autors ein schwieriges Thema ohne Klamauk zu bewältigen. Machen Jugendliche Blödsinn, zeigt man einfach mal seine Knarre. Erbärmlich. Traurig, wie man aus guten Schauspielern und einem eigentlich sehr interessanten Thema, so wenig machen kann. Tatort verkümmert auf das Niveau einer Vorabendserie.

Oh Gott, hoffentlich gibt es solche Kommissare nicht bei der Polizei sondern nur bei der ARD. Mann oh Mann, was soll das. Schlimmer schaffen es die privaten auch nicht. Oh. Oh meine Zwangsgebühren werden regelrecht verbrannt.